
Vergangene Woche (20.08.) startete der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka seine Sommerradtour durch den Kreis Coesfeld in der Kreisstadt. Vor Ort tauschte sich Stinka mit Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg und dem Ersten Beigeordneten Philipp Hänsel aus. Schwerpunkt des Gespräches war die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Für neue Impulse sorgt dabei die neuaufgestellte Stadtentwicklungsgesellschaft in Coesfeld.
Coesfeld setzt eigene Maßstäbe
„Seit Jahren steigen die Mieten auch im Kreis Coesfeld. Für viele Menschen ist eine angemessene Wohnung kaum noch bezahlbar. Die schwarz-grüne Landesregierung hat die Wohnraumförderung vernachlässigt, obwohl sie verfassungsrechtlich dazu verpflichtet wäre. Daher freut es mich zu sehen, dass sich hier in Coesfeld die Stadt selbst auf dem Weg gemacht hat, um dem Problem entgegenzuwirken,“ erklärt André Stinka.
Mehr geförderter Wohnraum in Coesfeld
„Wir haben uns als Stadt das Ziel gesetzt, dass der Anteil von gefördertem Wohnraum auf fünf Prozent des Wohnungsbestandes in Coesfeld erhöht wird. Mit der Stadtentwicklungsgesellschaft können wir die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zielgerichtet unterstützen,“ erläutert Eliza Diekmann-Cloppenburg.
SPD will Kommunen stärker unterstützen
„Für uns als SPD ist klar: Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr öffentliche Wohnraumförderung und wir müssen ihre Wirkung weiter erhöhen. Dazu gehört insbesondere, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Kommunen, wie Coesfeld bei dieser Aufgabe stärker zu unterstützen. So machen wir Wohnen wieder bezahlbar, insbesondere für diejenigen, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt heute kaum noch eine Chance haben“, so André Stinka.