SPD für Erhalt des Puppen- und Spielzeugmuseums

Veröffentlicht am 01.10.2021 in Ratsfraktion

Auf der vergangenen Sitzung des Ausschussesfür Kultur, Schule und Sport wurde eine Übernahme des Puppen- und Spielzeugmuseums in eine städtische Trägerschaft von der Mehrheit der Mitglieder abgelehnt, die damit einen entsprechenden Antrag der Verwaltung folgten. Nur die SPD-Fraktion stimmte geschlossen gegen den Verwaltungsvorschlag und damit für eine Übernahme des Museums.

SPD-Ausschussmitglied Sami Bouhari zeigt sich enttäuscht vom Votum des Ausschusses: „Alle Fraktionen haben das ehrenamtliche Engagement des Museums-Vereins gelobt aber keine von den anderen Fraktionen war bereit das Museum mit städtischen Mitteln zu unterstützen. Auch andere Lösungen für den Erhalt des Museums konnte keine Fraktion nennen, obwohl die Präsentation einer solchen Lösung aus den Reihen der CDU auf der letzten Sitzung angekündigt wurde. Dass nun das Museum vor einer ungewissen Zukunft steht ist schade, denn damit droht nicht nur die Coesfelder Museumslandschaft zu schrumpfen, sondern auch der Wegfall eines außerschulischen Lernortes. So können Schülerinnen und Schüler im Puppen- und Spielzeugmuseum zum einen erfahren wie vergangene Generationen gespielt haben, zum anderen kann es beispielsweise auch einer vertieften Auseinandersetzung mit (vergangenen) Geschlechterrollen dienen.“

Matthis Tasler, ebenfalls für die SPD Mitglied im Kulturausschuss, ergänzt: „Die Verwaltung hat bei der Prüfung der städtischen Übernahme sehr hohe Maßstäbe angelegt, was die Qualität eines Museums in städtischer Trägerschaft angeht, sodass in der Sitzungsvorlage von relativ hohen Kosten für den Weiterbetrieb des Museums die Rede war. Statt Kompromisse bei der Ausgestaltung eines zukünftigen Museumsbetriebes zu machen, scheint die Verwaltung lieber die Auflösung der Sammlung und das Verschwinden des Museums in Kauf zu nehmen. Ziel des Museums-Vereins ist es, dass die Sammlung weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich ist, dafür braucht eine kleine Mittelstadt wie Coesfeld kein hochmodernes Museum. Etwas mehr Unterstützung aus Politik und Verwaltung wären allerdings hilfreich gewesen.“

 
 

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