
Unter dem Motto „Miteinander anstatt übereinander sprechen“ hatte die SPD in Coesfeld am Sonntag (25.01.2026) zum Neujahrsempfang in die Eleonore-Pollmeyer-Begegnungsstätte geladen. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Sport, Gewerkschaften, Landwirtschaft und Ehrenamt folgten der Einladung und kamen gemeinsam ins Gespräch.
Dialog über Parteigrenzen hinweg
„Bei uns in Coesfeld ist es üblich, dass wir bei wichtigen politischen Anliegen über Parteigrenzen hinweg gemeinsam Lösungen entwickeln, das funktioniert hier auch ganz ohne Koalitionsvertrag“, erläutert SPD-Ortsvereinsvorsitzender Sami Bouhari bei seiner Begrüßungsrede. „Wir haben daher heute Gäste aus ganz verschiedenen Bereichen und verschiedener politischer Richtungen eingeladen, um ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Perspektiven für ein gerechteres Coesfeld zu entwickeln.“
Klare Worte gegen Demokratiefeinde
Dem stimmte auch Erich Prinz zu, der als stellvertretender Bürgermeister in Vertretung für Eliza Diekmann-Cloppenburg sprach: „Demokratie braucht Engagement und eine starke Zivilgesellschaft. Gemeinsam müssen wir verhindern, dass antidemokratische Kräfte Oberhand gewinnen und unsere vielfältige Gesellschaft zerstören.“
Soziale Investitionen stärken Vertrauen in Demokratie
SPD-Unterbezirks- und Kreistagsfraktionsvorsitzender Johannes Waldmann betonte die Bedeutung sozialer Politik für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Wir brauchen einen Staat, der in Infrastruktur und Gerechtigkeit investiert. Denn wenn die Bahn nicht fährt, die Schulen marode oder die Kita-Gebühren zu hoch sind, verlieren die Menschen das Vertrauen in Staat und Demokratie. Daher verbessern wir durch Maßnahmen wie das Infrastruktur-Sondervermögen oder unser Engagement im Kreis für sinkende Kita-Gebühren nicht nur das Leben der Bürgerinnen und Bürger, sondern stärken auch die Demokratie.“
Mit dem Neujahrsempfang unterstreicht die SPD in Coesfeld ihren Anspruch, Demokratie durch Dialog, Engagement und soziale Politik vor Ort zu stärken.