Symbolbild Schulzentrum
Die Sanierung des Schulzentrums in Coesfeld macht sichtbare Fortschritte: Moderne Lernräume sind bereits in Nutzung und stärken die Bildungsqualität vor Ort. Gleichzeitig stehen steigende Baukosten, die Zukunft des Förderschulstandorts und die Finanzierung der Übermittagsbetreuung im Fokus. Die SPD setzt sich dabei für starke Schulen, verlässliche Angebote und eine faire Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen ein.
Besichtigung des Schulzentrums
Gestern konnten sich die Ausschussmitglieder ein Bild von den Fortschritten bei der Sanierung des Schulzentrums machen. Die bereits fertiggestellten Bauabschnitte befinden sich schon in der Nutzung durch die Schulen. Sowohl die Theodor-Heuss-Realschule wie auch das Gymnasium Nepomucenum sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Die Modernisierung hat moderne und transparente Lernlandschaften geschaffen, die sich perfekt in die pädagogischen Konzepte der beiden Schulen einfügen. Hier zeigt sich wie wichtig starke Investitionen für einen guten Schulstandort Coesfeld sind!
Kostensteigerung erwartet
Auf der anderen Seite haben Baukostensteigerung und aufwändigere Arbeiten den vorgesehen finanziellen Puffer aufgezehrt. So dass mit Mehrkosten für das Gesamtprojekt zu rechnen ist. Weitere Informationen dazu wird es in der Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen in der kommenden Woche geben. Mehr dazu gibt es im Bericht der Allgemeinen Zeitung zu erfahren.
SPD für Erhalt des Förderschulstandortes
Entschieden hat der Ausschusses für Kultur, Schule und Sport gestern über eine Stellungnahme zum Förderschulangebot des Kreises Coesfeld. Die SPD schließt sich der Verwaltung an und setzte sich für einen Erhalt des Förderschulstandortes in Coesfeld ein. So bleiben etablierte Strukturen bestehen und die Wege für Coesfelder Schülerinnen und Schüler kurz. Die Stellungnahme wurde schließlich vom Ausschuss angenommen.
Beitragserhöhung bei Übermittagsbetreuung notwendig
Beraten hat der Ausschuss auch zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen. Die Verwaltung schlägt vor die Elternbeiträge für die Übermittagsbetreuung an den Grundschulen (Verlässliche Grundschule) von 60 auf 80 Euro monatlich zu erhöhen. Hintergrund ist, dass bei gestiegenen Kosten, die Förderung durch das Land NRW nicht erhöht wurde. Damit weiterhin die Übermittagsbetreuung für die Träger finanzierbar bleibt wird der Elternbeitrag erhöht. Als SPD haben wir diesen Vorschlag zugestimmt, um das Angebot zu erhalten. Die Erhöhung wurde schließlich mehrheitlich angenommen. Abschließend entscheidet der Stadtrat am 07.05.2026 über die Änderungssatzung.
Land muss Finanzierung erhöhen
Als SPD setzen wir uns für beitragsfreie Kita und Ganztagsplätze ein. Das haben wir auch in der sitzung deutlich gemacht. Allerdings muss das Land NRW die Kommunen dabei auch finanziell unterstützen. So leisten die Kommune schon heute umfassende Ausgaben im Bereich Kinderbetreuung und Ganztag. Coesfeld wird in den nächsten Jahren trotz angespannter Finanzlage umfassende Modernisierungen an den Grundschulen vornehmen und sie fit für den Anspruch auf einen Ganztagsschulplatz machen. Solange das Land die Kommunen nicht stärker unterstützt, können wir auf die Einnahmen durch Elternbeiträge nicht komplett verzichten.
SPD macht sich für Abschaffung der Beiträge stark
Wir bleiben aber am Thema dran. So setzen wir uns als SPD auf Landesebene für eine stärkere finanzielle Unterstützung des Landes und beitragsfreie Betreuungsangebote ein. Das ist eine wichtige Forderung des SPD-Spitzenkandidat bei den Landtagswahlen 2027, Jochen Ott, stark macht. Gemeinsam kämpfen wir für eine Ablösung der schwarz-grünen Landesregierung und politische Mehrheiten, um Elternbeiträge abzuschaffen.
Alle Sitzungsvorlagen zum Ausschuss sind im Bürgerinformationsportal zu finden.